TexteL'Impero Ritorna Das Imperium kehrt zurückfür Viola und 8-Kanal-Tape, 1999 (ein kleiner Ort) Ein Musiker sitzt auf der Bühne und hört die Mitteilungen auf seinem Anrufbeantworter. Um ihn herum erstreckt sich ein weiter Raum. Er der Empfänger von Informationen vernimmt die Botschaft:
News the same message in many different languages kreist durch seine Gedanken ein neues Rom ... in Glasfaser & Polyester Der Musiker hört Hämmerschläge, die vom Baubeginn künden. Vor seinem inneren Auge entsteht die imperiale Pracht in den bewegten Bildern der 60er Jahre. Simulierte Geschichte auf Zelluloid gebannt. Pompös, betörend und dauerhaft. Medien bebildern Vergangenes. Simulation ersetzt Erlebtes. Reales entschwindet immerfort.
Let the heart of the empire grow with us Let us grow ever bigger, ever greater! Let the world know That Rom will not die! Let us grow ever bigger, ever greater! There are millions waiting at our gates. Ins Werk gesetzte Massenszenen evozieren noch immer Bilder jüngster politischer Vergangenheit die Inszenierung politischer Imperien und deren Fall.
Does it collaps in one terrible moment? No! No, but there comes the time When its people no longer believe in it Then, then does an empire begin to die. the same message in many different languages - für alle deutlich vernehmbar: "Panis et circensis", "Brot und Spiele", "bread and games" mit Kaiserauftritten und Opfergaben. And he, the musician, is sitting on the stage Teil des globalen Spektakels. |
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